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Über die Seelenruhe

Begegnung mit der Übersetzerin Victoria Lorini und der Philosophin und Kunsthistorikerin Hana Gründler. Victoria Lorini hat Leon Battista Albertis „Della tranquillità dell’animo“ ins Deutsche übersetzt. Begegnung in italienischer und deutscher Sprache.

Wie halten wir unsere Seele in Balance, wie führen wir ein gutes Leben? Eine Anleitung zur Selbstpflege – spielerisch, tiefgründig, brillant.

Seit der Antike kreist das philosophische Denken um die Frage nach dem guten Leben: Die Aufgabe einer gelungenen Existenz als Individuum und als aktiv gestaltendes Mitglied der Gesellschaft, die Suche nach praktischen Mitteln zur Vermeidung von Leid und die Erlangung des Seelengleichgewichts in einer krisenhaften Welt sind Themen von ungebrochener Aktualität.

In seiner meisterlichen Schrift lotet der Renaissancegelehrte Leon Battista Alberti in der Form eines Dialogs die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen aus und denkt über das ausgeglichene Selbst nach, das nur durch konstante Pflege und Übung erreicht werden kann. Geistsprühend, anspielungsreich und elegant zeigt Alberti, welch wichtige Rolle der sinnlichen Wahrnehmung, der ästhetisch-künstlerischen Erfahrung der Lebenswelt sowie der gemeinsamen Erkenntnissuche auf dem Weg zu einem ethischen und politischen Sein zukommt.

Von der Vasari-Übersetzerin Victoria Lorini zum ersten Mal ins Deutsche übertragen und von Hana Gründler kenntnisreich eingeleitet und kommentiert, wird ein hierzulande noch unentdeckter Klassiker zugänglich gemacht, dessen Strahlkraft bis in unsere Zeit reicht.

Victoria Lorini, geboren 1969, hat ihr Studium der Kunstgeschichte, Romanischen Philologie und der Archäologie in Frankfurt am Main sowie der Etruskologie an der Università degli Studi in Florenz mit einer Arbeit über die Darstellung des Neides in der bildenden Kunst abgeschlossen. In über zwei Jahrzehnten hat sie unter der Leitung von Alessandro Nova die neue deutsche Übersetzung der Vite Giorgio Vasaris erarbeitet, ist außerdem als freie wissenschaftliche und literarische Übersetzerin tätig und hat unter anderem Carlo Ginzburg, Salvatore Settis, Franco Cardini und Massimo Montanari ins Deutsche übersetzt. 2017 erhielt sie den Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis in Berlin. Mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebt sie seit über 20 Jahren in Rom.

Hana Gründler Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Mailand und Frankfurt am Main. Magisterarbeit zur Bedeutung des visuellen und bildnerischen Vokabulars in Ludwig Wittgensteins Spätphilosophie („Wittgenstein. Anders sehen. Die Familienähnlichkeit von Kunst, Ästhetik und Philosophie“, Berlin 2008). 2002–2006 Mitarbeit im von der DFG geförderten Projekt „Die Vite Vasaris“. Von 2006–2009 Promotionsstipendiatin und von 2009–2012 sowie 6/2016–5/2017 wissenschaftliche Assistentin am Kunsthistorischen Institut in Florenz. Seit 2010 Mitherausgeberin der Edition Giorgio Vasari (Verlag Klaus Wagenbach). 10/2014–1/2015 Gastwissenschaftlerin am Graduiertenkolleg „Das Wissen der Künste“ an der Universität der Künste, Berlin. 2016 Promotion an der Goethe-Universität, Frankfurt am Main mit einer Arbeit zur „Dunkelheit der Episteme. Die Kunst des aufmerksamen Sehens“, die mit dem „Benvenuto-Cellini Preis für herausragende Dissertationen des Kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe-Universität“ ausgezeichnet wurde. Seit 2013 Co-Leiterin des Projekts „Ethik und Architektur“ am Kunsthistorischen Institut in Florenz. Lehraufträge u.a. an der Kunstakademie Düsseldorf sowie an den Universitäten Zürich und Freiburg.

Seit Juni 2017 Permanent Senior Research Scholar am Kunsthistorischen Institut in Florenz.

Im Wintersemester 2018/2019 Vertretungsprofessur für Geschichte der Philosophie des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin.

 

Der Eintritt ist frei, die Anmeldung ist für alle Personen obligatorisch. Klicken Sie dafür auf den grünen Schalter „Prenota ora“ oder rufen Sie uns an unter 044 202 48 46. Um die Anmeldung zu stornieren, schreiben Sie bitte an: iiczurigo@esteri.it

Wann und wo:
20.4.2023,  19.00 Uhr
Missione Cattolica, Feldstr. 109, 8004 Zürich
ÖV: Ab Zürich HB Bus Nr.33 (Richtung Hermetschloo) bis Haltestelle Bäckeranlage, zu Fuss 1 Min.

 

Wir weisen Sie darauf hin, dass während unseren Veranstaltungen Fotos gemacht werden, die in den sozialen Medien geteilt werden. Es ist uns ein Anliegen, Kinder und Minderjährige nicht aufzunehmen. Wenn jemand nicht fotografiert werden möchte, bitten wir um eine telefonische Kontaktaufnahme. Besten Dank!

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