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„Potevo avere tutto“: Franz von Assisi, erzählt durch den Hunger

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„Potevo avere tutto“ (zu Deutsch: Ich hätte alles haben können) ist ein Monodrama, in dem der Hunger – als aussergewöhnliche Erzählstimme und Gefährte seines Lebens als Bettler – die Geschichte des Franz von Assisi erzählt. Das Rezital steht unter der Schirmherrschaft der Stadt Assisi, des Nationalen Komitees für die Feierlichkeiten zum 800. Todestag des Heiligen Franz von Assisi (1226–2026) und des Vereins Ars Pace. Rezital in italienischer Sprache. 

Einführung:

  • Raffaele Pentangelo, Direktor des Italienischen Kulturinstituts Zürich
  • On. Arch. Monica Baldi, Vizepräsidentin von Ars Pace

Konzept und Realisierung: Luisa Benevieri, Roberto Costantini, Daniele Ridolfi

Das von Daniele Ridolfi geschriebene und interpretierte Theaterstück ist keine klassische Heiligenbiografie, sondern eine essenzielle Erzählung über den Menschen hinter dem Heiligen. Wie der Autor und Schauspieler erklärt, wird: «Franziskus nicht als ferne, vollendete Figur gefeiert, sondern durch seinen Verzicht neu interpretiert, der hier zu einem radikalen Akt der Freiheit wird. »

Eine unvermutete Stimme begleitet uns durch das Stück: der Hunger. Als zugleich symbolische wie konkrete Präsenz tritt er in den Dialog mit Franziskus sowie dem Publikum und offenbart einen Weg der Wandlung. «Wir haben den Hunger als Erzählstimme gewählt, weil er etwas ist, das wir alle kennen», erklärt Ridolfi, «Hunger nach Nahrung, aber vor allem ein Mangel an emotionaler Erfüllung und sozialer Anerkennung. Unser Franziskus nimmt seinen Anfang nicht bei der Heiligkeit, sondern beim Körper und seiner Rastlosigkeit. »

Das Monodrama ist als eine Reise in fünf symbolischen Bildern konzipiert, die das Publikum begleiten: vom Fest zur Leere, vom Überfluss zur Entblößung, vom Wunsch nach dem Haben zum Bedürfnis nach dem Sein. Wort, Körper und Stille verflechten sich in einem intensiven Rezital, das zu einem Moment des Innehaltens und Nachdenkens einlädt. In einer von Exzess geprägten Epoche macht «Potevo avere tutto» einen erdverbundenen, fragilen und nahbaren Franziskus erlebbar, der unsere Vorstellung von Freiheit auch heute noch hinterfragt.

Wann:
Donnerstag, 21. Mai 2026 | Türöffnung: 18:30 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr

Wo:
Katholische Kirche St. Franziskus (grosser Saal), Albisstrasse, 8038 Zürich

ÖV:
Ab Central Tram Nr. 7 IN Richtung Wollishoferplatz bis zur Haltestelle Morgental, 2 Min. Fussweg.

Kostenloser Eintritt
Kostenloser Eintritt für die Personen, die eine gültige „Tessera amici dell’Istituto Italiano di Cultura di Zurigo“ besitzen. Eine Mitteilung mit allen Details für die Anmeldung folgt separat via E-Mail.

Kostenpflichtiger Eintritt:
Der Link für den Vorverkauf der Tickets folgt demnächst.

Foto/Videoaufnahmen
Wir weisen Sie darauf hin, dass während unseren Veranstaltungen Fotos/Videos gemacht werden, die in den sozialen Medien geteilt werden. Es ist uns ein Anliegen, Kinder und Minderjährige nicht aufzunehmen. Wenn jemand nicht fotografiert werden möchte, bitten wir um eine telefonische Kontaktaufnahme. Besten Dank!

  • Organisiert von: Italienisches Kulturinstitut
  • In Zusammenarbeit mit: Ars Pace, Schirmherrschaft der Stadt Assisi, des Nationalen Komitees für die Feierlichkeiten zum 800. Todestag des Heiligen Franz von Assisi (1226–2026)